Die ehemalige Hallauerin war Gründungsmitglied des Kunstforum- Büsingen. Schon als junge Frau besuchte sie Modellierkurse beim Schaffhauser Bildhauer Walter Knecht. Über das Weben, Spinnen und Zeichnen, kam sie zu den Strickkursen der bekannten Künstlerin Annemarie Koradi in Zürich. Was Nelly Gloggner aus dem traditionellen Stricken im Laufe der Jahre entwickelt hat, zeigten ihre damailg ausgestellten Werke.
(Klaus Antons, Astrid Hochbach, Maria Vonberg, Heinz Kurz, Clavigo Lampart, Susanne Schoppe)
Diese Ausstellung wurde gestaltet durch ei- nen Zusammenschluss von sechs Bildhau- ern und Bildhauerinnen, die seit mehr als acht Jahren unter dem Namen „Grabsteingruppe“ miteinander arbei- ten. Sie haben sich die Aufgabe gestellt, die Ausführung des eigenen Grabsteins nicht der Nachwelt zu überlassen, son- dern wie Michelangelo zu Klüpfel und Spitzeisen zu greifen und ihn selbst zu ge- stalten.
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Ob emotionale Befindlichkeiten oder Visualisierung einer Metapher, alles dient dem Künstler als Zünder. «Ich habe alles, was mich bewegt und beschäftigt, gemalt, geschweißt und gegossen», sagt der Autodidakt. Waren es zu Beginn Aquarelle und Acrylbilder, so sind es seit den neunziger Jahren hauptsächlich Skulpturen und Plastiken aus Stahl, auf die er sich konzentriert. Seine, mit viel Liebe zum Detail gefertigten Plasiken, erzählen Geschichten aus dem täglichen Leben oder zeigen Gehringers Faszination für die griechische Mythologie.
Künstler
Maria Geisert, Mainz
1999: “Raku-Keramiken”
Nelly Gloggner, Büsingen
1997: “Textbilder” 2004: “Büsinger Künstler”
Theresa Graber, Schaffhausen
2001: “Aquarelle, Collagen und Keramik-Objekte”
Ellen Gremminger, Diessenhofen
2011: “Schön ist, was gefällt”
Ellen Greminger stellte bei uns erstmals in “Deutschland” aus. In ihren Bildern fängt sie flüchtige Momente, lebendige Erinnerungen ein, die vertraut und doch unscharf sind, so dass das Auge des Betrachters staunend forschen kann.
“Meine Arbeiten sind frei gebaute Gefässe und Objekte; verschiedene Arbeitstechniken und Glasuren sowie differenzierte Reduktionen gestalten die Oberfläche”. So beschreibt Maria Geisert das Entstehen ihrer wunderschönen Werke, deren vielfältige Farbigkeit zweifelsohne jeden Betrachter fasziniert.
Die gebürtige Thunerin ist ganz vom schöpferischen Spiel mit Tonerde begeistert, wobei zum Teil schon recht kuriose und eigenartig chaotische Objekte entstanden sind. Ein unverkennbares Speigelbild ihrer Frohnatur sind aber auch ihre fantasievollen Collagen.
Schaffhauser Nachrichten vom 08.11.2011
Schaffhauser Nachrichten vom 11.12.1997
Schaffhauser Nachrichten vom 14.09.2011
Grabsteingruppe
2015: “L.u.St” Leben und Sterben
Schaffhauser Nachrichten vom 06.07.2015
René Gehringer
2018: “Malerei und Skuplturen”